People always leave...

but sometimes they come back.
 
 
30. August 2010
 
Wächterin der Träume von Kathryn Smith
 
 
 
 
 

Inhalt:


Dawn Riley ist nicht wie andere Lebewesen. Sie ist nämlich halb Traumwesen und halb Mensch. Nachdem sie und ihr Freund Noah bereits von Karatos angegriffen wurden, haben sie nun noch ganz andere Probleme. Die Ex-Frau von Noah, Amanda, wurde vergewaltigt und Dawn kann das gar nicht ab. Sie machte sich auf die Suche nach dem Vergewaltiger und zahlte es ihm in Form eines Traumes heim. Doch das ist längst nicht ihr einziges Problem. Die Oberste Wächterin des Traumreiches hat es auf sie abgesehen und ist sicher, dass Dawn nur Schrecken und Zerstörung bringt. Der ganze Rat ist gegen Dawn und sie findet sich einfach nicht in der Traumwelt zurecht. Zum Glück hat sie immernoch Freunde und Familienmitglieder die zu ihr halten, doch ihre Mutter bereitet ihr ebenfalls Sorgen. Ihre Mutter ist nämlich ein Mensch und liegt in der wahren Welt im Koma, damit sie im Traumreich bei ihrem Mann und ihrer Tochter sein kann. Ihre menschlichen Kinder haben allerdings einen Spezialisten angeheuert, der fest davon überzeugt ist sie aufwecken zu können. Dawns Leben gerät aus den Fugen und ungeahnte Familienmitglieder machen es leider nicht besser....

Kritik:


Das war mit eines der schlechtesten Bücher die ich je gelesen habe und das sind nicht allzu viele gewesen. Ich habe ehrlich gesagt nicht sehr viel Fantasy darin erkannt. Klar, Traumreich und alles, aber Dawn war leider nicht sehr oft im Traumreich und wenn, dann war doch noch sehr vieles recht menschlich, also ganz anders als erwartet. In dem Buch erfuhr man sehr viel über Amandas Vergewaltigung und den Vergewaltiger. Mir kam es öfters vor, als wäre das die Hauptsache im Buch, obwohl das nicht so sein sollte.
Außerdem ein Punkt ist, dass es sicher eine Altersempfehlung ab 16 Jahren benötigt. Es kommen häufig Sex-Szenen vor bei denen ich mir dachte, dass ich es so genau gar nicht wissen wollte. Das ist natürlich Geschmackssache, aber wem so etwas nicht gerade gefällt, lässt lieber die Finger von dem Buch.

Dawns Gedankengänge waren trüb und meist uninteressant, getränkt voll Eifersucht und blödsinniger Gedanken, die nicht wirklich wichtig sind. Viele Handlungen sind schnell durchschaubar, allerdings hat die Autorin interessante Dinge ans Licht gebracht, wohl aber nicht aufgelöst, sodass Leser einen dritten Band sicher kaufen würden, damit man erfährt wie es weiter geht.

Die Autorin hat leider den falschen Dingen zuviel Beachtung gegeben. Ansonsten hat sie allerdings einen gut zu lesenden Schreibstil.
Das Cover ist typisch ein Cover von PAN. Einfach unheimlich toll. Wunderschön gestaltet und auch die Kapitelanfänge wurde schön ausgeschmückt. Ein Genuss für das Auge.

Ich würde das Buch nicht empfehlen, es handelt sich allerdings dabei vermutlich sehr um Geschmackssache, denn wem der erste Band gefallen hat, dem wird dieser Band sicher auch Vergnügen bereiten.
 
 
"Nicht jedermanns Geschmack, für einen wahren Fantasy-Fan sicher zu wenig!"
 
 
 
 
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30. August 2010
 
Der Kuss des Engels von Sarah Lukas
 
 
 
 
 

Handlung


Sophie ist am Boden erstört. Ihr Verlobter, Rafael, kam bei einem Hilfsprojekt in Kolumbien als Arzt ums Leben. Verzweifelt versucht die junge Frau Ablenkung in der wunderschönen Stadt Paris zu finden, doch dieser Versuch misslingt kläglich, denn sie ist sich eines Abends absolut sicher Rafe gesehen zu haben. Sie setzt alles daran den mysteriösen Mann, der aussieht wie Rafe, zu finden und das mit Erfolg. Der Mann erkennt sie bloß leider nicht. Er gleicht Rafe bis aufs Haar, aber er kann sich an nichts das mit Sophie zu tun hat erinnern.


Kritik


Anfangs klang das Buch sehr vielversprechend, doch schon nach den ersten 50 Seiten war klar, dass dieses Buch nicht fesselnd ist.

Die Beschreibungen von Paris und die Karte, die im Buch enthalten war, waren sehr interessant und nützlich. Man konnte in Gedanken den Weg, den Sophie einschlug nachgehen und bekam ganz nebenbei einige Infos über Paris mitgeteilt. An Details mangelte es dem Buch sicher nicht!

Leider war die Hauptprotagonistin Sophie vollkommen besessen von der Vorstellung Rafe wieder zu bekommen. Das ist zwar selbstverständlich, da sie ihn natürlich sehr liebte, doch ihr war es vollkommen gleich, ob der Mann, den sie in Paris getroffen hatte, sie erkannte oder nicht. Es hatte den Anschein, als wäre sie nur in sein Äußeres verliebt gewesen, denn vom Charakter her, war das absolut nicht Rafe. Allgemein bekam ich dadurch einen eher schlechten Eindruck von Sophie. Sie war zu leicht zu durchschauen, zu einfach gestrickt, zu langweilig.

Der einzige interessante Charakter im Buch, Jean, ein Mann, der Dämonen beobachtete und Sophie vor Rafe warnte, wurde meiner Meinung nach zu wenig eingebunden. Sophie war blind und glaubte ihm kein Wort, obwohl man an einigen Szenen deutlich erkannte, dass er viel Ahnung hatte.

Das eigentliche Thema, nämlich, dass Rafe ein gefallener Engel sein soll, hing in dem Buch ein wenig an der Kante und erst zum Ende hin wurde das Ganze aufgeklärt, wobei dann alles viel zu schnell ging. Außerdem ging es zum Ende hin sehr in Richtung des kirchlichen, dafür, dass in den ersten 300 mit keinem Wort die Kirche erwähnt wurde.
 
 
"Dieser Debütroman bringt Sarah Lukas bestimmt nicht zu viel Erfolg, denn tatsächlich ist das Cover das Beste an dem ganzen Buch."
 
 
 
 
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 30. August 2010
 
Der Kinderdieb von Brom
 


 


Handlung

Das Buch handelt von Peter, einem Jungen der in New York nach Kindern sucht, die der Welt entfliehen möchten. Irgendwann stößt er auf Nick, der vor einer Bande Jugendlicher flieht, die er verraten hat. Peter hilft ihm sie los zu werden und erzählt im anschließend von Avalon, einer Insel auf der Peter mit anderen Kindern lebt. Nick weiß nicht, was er davon halten soll, denn er hat seine Mutter mit den drogendealenden Jugendlichen zurückgelassen. Schließlich sagt er zu, doch um nach Avalon zu gelangen muss man durch den Nebel gehen und Nick wird sich seiner Sache immer unsicherer. Aber er hat keine Wahl, es gibt kein Zurück.

Avalon ist ganz anders als Nick es sich vorgestellt hatte. Der einst wunderschöne Ort lag im Sterben und das ist den Fleischfressern zu verdanken. Das Überleben der Insel hängt von diesen Kindern ab, Nicks Freunde sterben für Avalon und zwischen alldem steht für Nick die Frage, für wessen Seite er kämpfen wird, denn Nick ist schon fast kein Kind mehr und das bedeutet nichts Gutes...


Kritik

Schon von der Gestaltung des Buches ist man begeistert. Zu jedem Kapitel gibt es Bilder die sich auf den Inhalt beziehen und in der Mitte des Buches findet man Bilder zu Personen, die alle von Brom persönlich gezeichnet wurden. Anfangs sind die Zeichnungen einfach nur unglaublich toll, doch wenn man erst einmal die Personen in dem Buch "kennengelernt" hat, sind sie nur noch fantastisch, weil sie wirklich passend sind und perfekt beschrieben wurden.

Brom hat eine unbeschreibliche Welt aufgebaut. Selbst denen, die nichts mit Peter Pan anfangen können, würde das Buch vermutlich gefallen. Der Inhalt ist sprunghaft, nie passiert etwas das man erwartet hätte. Das Buch steckt voll Überraschungen. In einem Moment ist man fuchsteufelswild, im nächsten todtraurig und danach voller Eifer. Die Story reißt einfach mit. Es ist allerdings ein wenig blutig, da auf viel gekämpft wird, wer sich mit soetwas nicht anfreunden kann, sollte besser die Finger vom Buch lassen.

Man denkt das ganze Buch über, dass man Peter verstehen würde, doch erst am Schluss, als Nick die Tatsachen ans Licht bringt, wird viel mehr über Peter und auch die Dame klar und man merkt, dass alles Täuschungen waren. Personen wurden das ganze Buch über falsch eingeschätzt und erst am Ende wird klar, was dadurch verloren ging und wieviel hätte gewonnen werden können.

 

Für Fantasy-Fans ein absolutes Muss!

 

 
 
 
 
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 24. März 2010
 
 Biss zum Ende der Nacht
 
 
 
 
 
 Wirklich Mies...
 

Hab das Buch neulich mal wieder gelesen und da kam mir halt der Gedanke zur Rezension:

Also der 4. Band ist wirklich der schlechteste der ganzen Reihe. Überall wird Spannung aufgebaut und dann bekommt man nix als heiße Luft. Alles war viel zu "schön" umschmückt. Natürlich bekommen Edward und Bella ein Baby (wo ist denn da die Logik??) und alle sind glücklich. Bella wurde zur Marry-Sue und Renesmee ist das perfekte kleine Kind. Bella muss auf nix und niemanden verzichten, weil sie so ein toller Vampir ist, der Menschen widerstehen kann. Jake bekommt Renesmee ab (nach dem Motto: Wenn schon nicht die Mutter, dann wenigstens die Tochter?)

Die Volturi kommen natürlich in Frieden, wollen nur ein wenig plaudern und zischen wieder ab. Wofür sind dann soviele Vampire gekommen? Klar Vampire haben viel Zeit und so, aber bitte.. zuerst wird ewiglang erklärt, dass vermutlich gekäpft wird und was weiß ich und dann ist alles gut und alle sind happy.

Herrje, das viele Geld hat sich absolut nicht gelohnt. Schade drum, Stephenie Meyer hat sich das echt verkackt, denn der Rest der Reihe war absolut in Ordnung.

 
 
 
 
 
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23.3.2010
 
Stadt, Land - Schluss
 
 
 
 
 
 
Hab es mir neulich gekauft...

... und habe mehr erwartet.

Eine hochschwangere Frau wird von ihrem Mann in den Norden geschleift, wo sie eigentlich gar nicht leben will. In ihrem Buch kann man miterleben wie sie mit 3 Kindern und ohne Ehemann klar kommt und wie sie die täglichen Tücken des Landlebens bestreitet.

Ich habe mich wirklich mit aller Mühe durch dieses Buch geschlagen, fest entschlossen es zuende zu lesen. Bis Seite 200 habe ich das geschafft, ab da war meine Geduld entgültig weg. Die Luft war raus und es war absolut uninteressant. So eine leichte Lektüre für zwischen durch.. klang prima. War es anfangs auch. Doch irgendwann war alles einfach nur noch eintönig und blass und freudlos. Nach den 200 Seiten habe ich die Seiten nur noch überflogen und hin und wieder ein paar Absätze gelesen. Nun bin ich ehrlich gesagt schon froh, nicht mehr lesen zu müssen. Die Handlungen waren okay, doch es wurde alles eine gefühlte Ewigkeit beschrieben. Ich denke, dass Judith O'Reilly's Geschichte besser in ihren Bliog passt, als in eine Buchhandlung.